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Juristischer Beistand nach Verkehrsunfällen und -verstößen

Im Straßenverkehr kann ein kleiner Moment der Unachtsamkeit weitreichende Konsequenzen haben: Während bei Unfällen nicht selten die Frage nach Verschulden und Schadenshöhe geklärt werden muss, ziehen Delikte wie das Überfahren einer roten Ampel, überhöhte Geschwindigkeit oder Verkehrsunfallflucht häufig ein hohes Bußgeld oder ein Fahrverbot nach sich. Was in Situationen wie diesen zu beachten ist, wissen unsere Experten für das Straßenverkehrsrecht. Egal, ob Sie der Raserei bezichtigt werden, beim Einparken ein anderes Fahrzeug touchiert haben oder unverschuldet in einen Unfall verwickelt wurden – nach Verkehrsunfällen oder -verstößen erklären wir Ihnen, welche rechtlichen Möglichkeiten ausgeschöpft werden können. Die Sozietät Schleifenbaum & Adler ist seit Jahrzehnten auf die Beratung und Vertretung im Bereich des Straßenverkehrsrechts spezialisiert. Zu unseren Aufgaben zählen unter anderem die Geltendmachung oder Abwehr von Schadensersatzansprüchen sowie die Verteidigung in Straf- oder Ordnungswidrigkeitenverfahren. Gerade wenn Ihnen sogar der Entzug der Fahrerlaubnis droht, unterstützen wir Sie. Darüber hinaus beraten wir unsere Mandanten bei allen Rechtsfragen, die den Autokauf oder das Kfz-Leasing sowie in diesem Zusammenhang auftauchende versicherungsrechtliche Fragen betreffen.

Ihre Ansprechpartner

Grit Schnobl
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grit.schnobl@schleifenbaum-adler.de
Melanie Rüdiger
0271 23270-21
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Jochen Nickel
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jochen.nickel@schleifenbaum-adler.de

Aktuelles

Kollision bei Begrenzung der zulässigen Fahrzeugbreite auf einem verengten Fahrstreifen

Streift ein Lkw beim Überfahren der Mittellinie einen auf der Nachbarspur fahrenden, jedoch für die auf 2,00 Meter Fahrzeugbreite beschränkte Nachbarspur zu breiten Pkw (hier 2,06 Meter), ist die Haftungsquote des Lkws in der Regel höher als die des Pkws. Das Amtsgericht Brandenburg ging von einer Haftung des Halters des Lkws von 60 Prozent aus. Hinweis: Bei der Bemessung der für das Befahren einer verengten Fahrspur maximal zulässigen Fahrzeugbreite sind zu den entsprechende Angaben in den Fahrzeugpapieren die dort nicht berücksichtigten Seitenspiegel des Fahrzeugs hinzuzurechnen. Urteil des AG Brandenburg vom 13.01.2017 31 C 71/16 jurisPR-VerkR 12/2017 Anm. 3

Arbeitgeber muss Fahrerlaubnis des ausländischen Mitarbeiters prüfen

Das Amtsgericht München verurteilte den Betreiber einer Bäckerei wegen des fahrlässigen Anordnens bzw. Zulassens des Fahrens ohne Fahrerlaubnis zu einer Geldstrafe von 50 Tagessätzen zu je 25 Euro. Der Angeklagte hatte sich zwar den Führerschein des als Fahrer eingestellten ausländischen Mitarbeiters vorzeigen lassen, hatte es jedoch versäumt, nähere Informationen einzuholen, ob dieser Führerschein mit der hiesigen Fahrerlaubnisvoraussetzung des C 1 übereinstimmt und ob die ausländische Fahrerlaubnis in der Bundesrepublik Deutschland überhaupt gültig ist. Einige Zeit später geriet der Fahrer in eine Routinekontrolle, bei der festgestellt wurde, dass der in Katar ausgestellte Führerschein hier keine Gültigkeit hat. Urteil des AG München vom 21.10.2016 912 Cs 413 Js 141564/16 RdW Heft 7/2017, Seite III