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Kompetente Vertretung vor Finanzbehörden und vor den Finanzgerichten

Nichts ist beständiger als der Wandel! Diese Weisheit, die der Grieche Heraklit einst so treffend formulierte, lässt sich hervorragend auf das Steuerrecht übertragen. Schließlich verzeichnet kaum ein Rechtsgebiet derart viele und schnelle Gesetzesänderungen. Aus diesem Grund sollte man sich bei allen steuerrechtlichen Fragen stets an Experten wenden: Unsere Fachanwälte verfügen nicht nur über einen breiten Erfahrungsschatz auf dem Gebiet des Steuerrechts, sie behalten Gesetze, Paragrafen und Rechtsvorschriften dank regelmäßiger Schulungen kontinuierlich im Blick. Wir vertreten unsere Mandanten beispielsweise in Auseinandersetzungen mit den Finanzbehörden und vor den Finanzgerichten. Zu unserem Leistungsspektrum zählen Einspruchsverfahren vor dem Finanzamt, die Prozessführung vor dem Finanzgericht sowie die Verteidigung in Steuerstrafverfahren – sowohl bei der Selbstanzeige als auch bei der Einleitung eines Verfahrens durch die Finanzbehörde. Zudem gibt es Schnittmengen mit anderen Rechtsgebieten: Steuerrechtliche Fragestellungen spielen nämlich oftmals auch bei der Beratung von zivil-, erb- und gesellschaftsrechtlichen Angelegenheiten oder bei Vertragsgestaltungen eine Rolle. Laufende Steuerberatungstätigkeiten wie das Anfertigen von Steuererklärungen, Jahresabschlüssen oder der Buchführung gehören übrigens nicht zu unserem Leistungsspektrum. Wir arbeiten aber intensiv mit den Steuerberatern unserer Mandanten zusammen.

Ihre Ansprechpartner

Eckhard Schormann
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Dr. Henrich Schleifenbaum
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Aktuelles

Zukauf von Fremdleistungen führt zur Gewerbesteuerpflicht

Eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts, die auf technische Übersetzungen von Handbüchern, Bedienungsanleitungen und ähnlichen Dokumentationen spezialisiert ist, ist steuerlich nicht als selbstständig Tätige zu behandeln, wenn sie im Rahmen einheitlicher Aufträge ihren Kunden regelmäßig und in nicht unerheblichem Umfang Übersetzungen auch in Sprachen liefert, die ihre Gesellschafter nicht selbst beherrschen. Dies ist laut Bundesfinanzhof als gewerbliche Tätigkeit anzusehen. Urteil des BFH vom 21.02.2017 VIII R 45/13 Pressemitteilung des BFH

Volle Erbschaftsteuer trotz “Vermächtnisses auf Raten”

Verfügt der Erblasser in seinem Testament, dass ein Vorausvermächtnis in Höhe von 500.000 Euro von dem Nachlassverwalter nur in zehn jährlichen Raten á 50.000 Euro an den Vermächtnisnehmer ausbezahlt werden soll, ändert dies nichts daran, dass mit dem Erbfall die volle Erbschaftsteuer über den gesamten Wert des Vermächtnisses fällig wird. Verfügungsbeschränkungen sind bei der Erbschaftsteuer nicht zu berücksichtigen. Urteil des FG Düsseldorf vom 22.11.2016 4 K 2949/14 Erb RdW 2017, 173

Kein Betriebsausgabenabzug für Raum mit Büromöbeln und Küchenzeile

Ein mit Büromöbeln und einer Küchenzeile ausgestatteter Raum, der ausschließlich über einen dem Privatbereich zugehörigen Flur zugänglich ist, verfügt laut Bundesfinanzhof über kein “betriebsstättenähnliches Gepräge”. Die Aufwendungen für einen in die häusliche Sphäre eingebundenen Raum, der sowohl zur Erzielung von Einnahmen (hier eines selbstständigen Steuerfachwirtes) als auch zu privaten Wohnzwecken eingerichtet ist und entsprechend genutzt wird, können daher weder insgesamt noch anteilig als Betriebsausgaben berücksichtigt werden. Urteil des BFH vom 08.09.2016 III R 62/11 DStRE 2017, 199