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Umfassende Beratung für Gesellschafter

Welche Rechtsform eignet sich am besten? Worauf sollte man beim Abschluss von Gesellschaftsverträgen achten? Wie verkauft man eine Gesellschaft? Und wie lassen sich Streitigkeiten zwischen Gesellschaftern lösen? Das sind nur einige der Fragen, mit denen sich unsere Experten für das Gesellschaftsrecht täglich auseinandersetzen. Mit unserer Erfahrung und unserem Fachwissen beraten wir Gesellschafter in jeder Unternehmensphase – von der Gründung über die Umstrukturierung bis hin zum Verkauf. Das Gesellschaftsrecht beschäftigt sich mit Personengesellschaften wie Partnerschaften, Gesellschaften des bürgerlichen Rechts (GbR), Offenen Handelsgesellschaften (OHG) oder Kommanditgesellschaften (KG), aber auch mit Kapitalgesellschaften, zu denen Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbH) und Aktiengesellschaften (AG) zählen. Schleifenbaum & Adler ist auf dieses Gebiet spezialisiert und kann Gesellschafter daher in sämtlichen Rechtsangelegenheiten kompetent unterstützen – sowohl im Innenverhältnis als auch im Außenverhältnis gegenüber Vertragspartnern. Unsere Experten beraten und vertreten Mandanten unter anderem in gerichtlichen und außergerichtlichen Streitigkeiten. Zudem stehen wir unseren Klienten bei der Gesellschaftsgründung sowie beim Eintritt in eine bestehende Gesellschaft zur Seite und erstellen oder überprüfen Gesellschaftsverträge. Auch bei gesellschaftsrechtlichen Finanzierungsfragen und Umstrukturierungsmaßnahmen, zu denen beispielsweise Gesellschaftsspaltungen, Verschmelzungen und sonstige Übertragungen von GmbH-Anteilen zählen, beraten wir Sie gerne. Sollte eine gesellschaftsrechtliche Angelegenheit weitere Rechtgebiete betreffen, arbeiten unsere Spezialisten mit Experten anderer Fachrichtungen zusammen. Darüber hinaus ist die Kanzlei auf Mergers & Acquisitions (M&A) spezialisiert: Die M&A-Experten führen zum Beispiel die Due Diligence (DD) durch, beraten bei der Gestaltung von Verkaufsverträgen, unterstützen Mandanten bei der Abwicklung von Fusionen und kümmern sich gemeinsam mit einer langjährigen Partnerkanzlei um Fusionskontrollanmeldungen. Sowohl bei Share Deals (Verkauf der Anteile einer Gesellschaft) als auch bei Asset Deals (Verkauf einzelner Vermögensgegenstände) sind sie selbst bei grenzüberschreitenden Transaktionen kompetente Ansprechpartner. Wenn es nicht um die anwaltliche Vertretung geht, sondern Beurkundungen zur Änderung von Gesellschaftsverträgen, Kapitalerhöhungen, die Übertragung von Geschäftsanteilen, Umwandlungen nach dem Umwandlungsgesetz und Sitzverlegungen oder Beglaubigungen von Handelsregisteranmeldungen benötigt werden, stehen gerne unsere Notare bereit. Auf diese Weise können wir unsere Mandanten bei sämtlichen Fragen umfassend betreuen.

Ihre Ansprechpartner

Dr. Christian Schleifenbaum
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Aktuelles

Schadensersatzklagen gegen mehrere Mitglieder des Vorstands oder Aufsichtsrats

Schadensersatzklagen einer Aktiengesellschaft (AG) zugleich gegen mehrere Mitglieder von Vorstand oder Aufsichtsrat wegen Pflichtverletzungen kommen in der Praxis offenbar selten vor. Nur so ist erklärbar, dass bislang obergerichtlich nicht entschieden ist, welches Gericht in solchen Fällen örtlich zuständig ist. Das Oberlandesgericht München ist in dieser Frage zu dem Ergebnis gekommen, dass für auf §§ 116, 93 Abs. 2 AktG gestützte Ansprüche wegen Pflichtverletzung durch mehrere Mitglieder des Vorstands oder Aufsichtsrats der Gerichtsstand des Erfüllungsorts am Sitz der Gesellschaft begründet ist. Nur ein gemeinsamer Gerichtsort entspricht hier dem Grundsatz der Prozessökonomie. Beschluss des OLG München vom 21.12.2016 34 AR 135/16 jurisPR-HaGesR 5/2017 Anm. 3

Fälligkeit von Ausgleichsansprüchen bei atypisch stiller Gesellschaft

Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ist bei Beendigung einer atypisch stillen Gesellschaft, bei der der stille Gesellschafter auch an den stillen Reserven (Rücklagen) beteiligt ist, dessen Anspruch auf Auszahlung des Auseinandersetzungsguthabens – ebenso wie ein eventueller Verlustausgleichsanspruch des Geschäftsinhabers – regelmäßig erst nach der Auseinandersetzung gemäß § 235 Abs. 1 HGB in Form der Durchführung einer Gesamtabrechnung fällig. Deren Erstellung darf vom Geschäftsinhaber allerdings nicht ungebührlich hinauszögert werden. Urteil des BGH vom 06.12.2016 II ZR 140/15 BB 2017, 592