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Nachlassangelegen­heiten regeln und Erbschaftsansprüche durchsetzen

Über das eigene Ableben oder den Verlust eines geliebten Menschen denkt niemand gerne nach. Dennoch will man sein Hab und Gut nach dem Lebensende in guten Händen wissen. Auch der Erbe möchte sichergehen dasjenige zu erhalten, das ihm nach dem Tod eines Angehörigen rechtmäßig zusteht. Wenn es um die reibungslose Übertragung von Vermögenswerten geht, steht Ihnen das Team von Schleifenbaum & Adler kompetent zur Seite. Unsere Experten für das Erbrecht unterstützen Sie dabei, Ihre Vermögensnachfolge individuell zu gestalten oder im Streitfall Erbschaftsansprüche durchzusetzen. Im Bereich des Erbrechts decken wir zwei Aufgabengebiete ab: Zum einen unterstützen wir Sie dabei, Ihre eigenen Nachlassangelegenheiten zu Lebzeiten zu regeln, um Familienstreitigkeiten nach Ihrem Tod zu verhindern. Schließlich sind wir auf die gestaltende Beratung spezialisiert und zeigen unseren Mandanten, wie sie Erbeinsetzungen oder Vermögensübertragungen klug gestalten. Ein Schwerpunkt liegt hier auf der Übertragung von Unternehmen an die nächste Generation und auf damit verbundenen erbschaftsteuerlichen Fragestellungen. Unsere Experten beraten aber auch bei der Erstellung von Testamenten, von Erbverträgen und bei der Durchführung der vorweggenommenen Erbfolge. Hier arbeiten wir eng mit den Notaren zusammen, soweit eine notarielle Beurkundung oder Beglaubigung notwendig oder zweckmäßig ist. Über einen breiten Erfahrungsschatz verfügen unsere Spezialisten ebenfalls im Bereich der Übernahme und Abwicklung von Testamentsvollstreckungen sowie bei der Gründung einer Stiftung. Zum anderen stehen wir Mandanten zur Seite, wenn es zu Auseinandersetzungen um das Erbe nach dem Ableben eines anderen kommt. Zu unserem Leistungsspektrum zählen beispielsweise die Durchsetzung des Erbrechts oder von Ansprüchen auf die Herausgabe von Vermächtnissen. Wurden Sie nicht als Erbe bedacht, obwohl ein naher Angehöriger verstorben ist, machen wir für Sie Pflichtteilsansprüche mit allen Nebenansprüchen geltend. Mit unserem breiten Erfahrungsschatz auf dem Gebiet des Erbrechts setzen wir alles daran, dass Sie das Ihnen rechtmäßig zustehende Erbe, Vermächtnis oder zumindest Ihren Pflichtteil erhalten.

Ihre Ansprechpartner

Dr. Henrich Schleifenbaum
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Eckhard Schormann
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eckhard.schormann@schleifenbaum-adler.de
Dr. Christian Schleifenbaum
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Arnim Osterod
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Aktuelles

Insolvenz eines zum Alleinerben bestimmten Betreibers eines Tierheims

Hat der ledig und kinderlos verstorbene Erblasser in einem notariellen Testament einen eingetragenen Verein, der ein Tierheim betreibt, zum Alleinerben eingesetzt, ohne für den Fall des Erlöschens des Vereins einen Ersatzerben zu bestimmen, und gerät der bedachte Verein vor Eintritt des Erbfalls in Insolvenz, stellt sich die Frage, wem das Erbe zusteht. Das Oberlandesgericht Düsseldorf hält für den Fall, dass der Insolvenzverwalter zur Fortführung des Geschäftsbetriebs “im Wege einer übertragenden Sanierung” das Inventar des Trägervereins, sämtliche Tiere und darüber hinaus sämtliche Arbeitsverhältnisse auf einen unter gleichbleibender Adresse tätigen neuen Träger des Tierheims überträgt, den nunmehrigen Träger für den Zuwendungsempfänger. Nach Feststellungen des Gerichts war es dem Erblasser allein darauf angekommen, die Tiere in dem Tierheim zu unterstützen, wobei er sich über das Problem der Trägerschaft offenbar keinerlei Gedanken gemacht hatte. Beschluss des OLG Düsseldorf vom 12.01.2017 I-3 Wx 257/16 ErbR 2017, 223

Pflichtteilsanspruch geht auf Erben über

Der Erbe des Pflichtteilsberechtigten kann den durch Erbanfall erworbenen Pflichtteilsanspruch geltend machen, selbst wenn der verstorbene Pflichtteilsberechtigte dies persönlich zu Lebzeiten unterlassen hat. Der Wert des Pflichtteilsanspruchs ist dann dem sonstigen Vermögen des Erblassers hinzuzurechnen und unterliegt zum Zeitpunkt des Todes des Erblassers der Erbschaftssteuer. Dass der Erbe den Anspruch erst später geltend gemacht hat, ist dabei unerheblich. Urteil des BFH vom 07.12.2016 II R 21/14 DStR 2017, 724