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Konflikte am Arbeitsplatz vermeiden und lösen

Schon Aristoteles wusste: Freude an der Arbeit lässt das Werk trefflich geraten. Voraussetzung dafür ist eine gute Atmosphäre am Arbeitsplatz, die von vielen verschiedenen Faktoren abhängt. Allerdings birgt die tägliche Zusammenarbeit eine Menge Konfliktpotenzial. Wie das Risiko für arbeitsrechtliche Streitigkeiten minimiert werden kann und was bei Auseinandersetzungen zu tun ist, wissen unsere Arbeitsrechtsexperten. Zu ihren Mandanten zählen sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer. Ein Schwerpunkt liegt im Bereich des kollektiven Arbeitsrechts, das sich mit dem Tarifrecht und betriebsverfassungsrechtlichen Fragestellungen beschäftigt. Wir beraten Unternehmen bei Auseinandersetzungen mit den Betriebsräten, aber auch beim Abschluss von Betriebsvereinbarungen und Sozialplänen. Spezialisiert ist unser Team auf das Individualarbeitsrecht: Im Mittelpunkt stehen in diesem Bereich Auseinandersetzungen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer sowie die gestaltende Rechtsberatung. Unsere Experten erstellen Arbeitsverträge, regeln einzelne Arbeitsvertragsbedingungen, vertreten Mandanten bei der Durchsetzung oder Abwehr arbeitsvertraglicher Ansprüche und befassen sich mit allen Fragen des Kündigungsschutzes. Bei der Gestaltung von Dienstverträgen für Geschäftsführer arbeiten unsere Arbeitsrechtler mit unseren Gesellschaftsrechtsspezialisten zusammen. Soweit Fragen des Arbeitnehmererfindungsrechts zu klären sind, werden unsere Anwälte für gewerblichen Rechtsschutz und Urheberrecht in die Bearbeitung des Falles einbezogen.

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Aktuelles

Außerordentliche betriebsbedingte Kündigung wegen Umstrukturierung des Betriebs

Ein Arbeitgeber ist nicht verpflichtet, von einer geplanten betriebswirtschaftlich begründeten Umstrukturierung des Betriebs abzusehen, auch wenn dadurch einem ordentlich nicht mehr kündbaren Arbeitsverhältnis die Grundlage entzogen wird. Kann einem Arbeitnehmer aufgrund eines tarifvertraglichen Sonderkündigungsschutzes, z.B. wegen der langen Dauer des Beschäftigungsverhältnisses, nicht mehr ordentlich gekündigt werden, kommt eine auf betriebliche Gründe gestützte außerordentliche Kündigung dann in Betracht, wenn die tariflich ausgeschlossene Möglichkeit einer ordentlichen Kündigung dazu führen würde, dass der Arbeitgeber den Arbeitnehmer trotz Wegfalls der Beschäftigungsmöglichkeit noch für Jahre vergüten müsste, ohne dass dem eine entsprechende Arbeitsleistung gegenüberstünde. In diesem Fall muss dem Unternehmer das Recht zur außerordentlichen betriebsbedingten Kündigung mit sozialer Auslauffrist zustehen. Urteil des ArbG Düsseldorf vom 25.01.2017 3 Ca 5349/16 jurisPR-ArbR 23/2017 Anm. 3

Kündigung wegen Rassismus auf Facebook

Veröffentlicht ein Mitarbeiter einer städtischen Straßenbahngesellschaft auf einer rechtsradikalen Facebook-Seite unter seinem Namen und in Straßenbahnuniform ein Foto mit einer meckernden Ziege mit der Sprechblase “Achmed, ich bin schwanger”, so kann dies nach Auffassung des Landesarbeitsgerichts Chemnitz den Ausspruch einer fristlosen Kündigung rechtfertigen.

Urteil des LAG Chemnitz vom 27.02.2018,1 Sa 515/17,NZA-RR 2018, 244

Lohnanspruch bei Erkrankung während des Arbeitstages

Verlässt ein Arbeitnehmer während eines Arbeitstages krankheitsbedingt seinen Arbeitsplatz, steht ihm nach einem Urteil des Landesarbeitsgerichts Köln für den gesamten Arbeitstag die Vergütung gemäß § 611 BGB und keine Entgeltfortzahlung gemäß § 3 Abs. 1 EFZG (Entgeltfortzahlungsgesetz) zu.

Urteil des LAG Köln vom 12.01.2018, Sa 290/17, AA 2018, 57

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